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BASt: Leichte Verschlechterung der Unfallbilanz 2018

07.01.2019

Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) werden im Jahr 2018 die Zahlen der Unfälle mit Personenschaden, der Getöteten und Verletzten geringfügig zunehmen.

Alle erwarteten Zunahmen liegen bei etwa ein Prozent. Bei der Zahl der Unfälle mit Personenschaden wird im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg auf etwa 308.000 Unfälle erwartet (2017: 302.656), und die Zahl der Verunglückten wird auf knapp 400.000 Personen ansteigen (2017: 393.492); auch ist mit mehr getöteten Personen im Straßenverkehr zu rechnen (3.230 gegenüber 3.180 im Jahr 2017). Hier ist die Entwicklung je nach Ortslage allerdings uneinheitlich: Innerorts wird ein Rückgang um fast 4 % prognostiziert (2017: 976), auf den außerörtlichen Bundesstraßen um fast 6 % (2017: 688). Auf Autobahnen (2017: 409) und Landstraßen (2017: 1.795) werden hingegen Anstiege erwartet, um knapp zwei Prozent auf Landstraßen und auf 440 Getötete auf Autobahnen.
Deutliche Unterschiede gibt es auch bei den Verkehrsteilnehmerarten: Bei der Zahl der getöteten Fußgänger zeichnet sich zum zweiten Mal in Folge ein Rückgang ab – um fast sieben Prozent auf etwa 450 Getötete. Die Anzahl der getöteten Radfahrer (2017: 382) wird dagegen um etwa 50 Getötete deutlich steigen. Nach dem starken Anstieg der Zahl der getöteten Motorradnutzer im Vorjahr (2017: 583) sinkt die Zahl im Jahr 2018 wieder leicht um etwa 10 Getötete. Die Zahl der getöteten Pkw-Insassen (2017: 1.434) wird nahezu gleich bleiben.

BASt-Pressemitteilung