Informationen für Autofahrer

BASt-Schätzung der Unfallzahlen für 2017

30.01.2018

Wenig Bewegung gibt es nach Schätzungen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) bei den Unfallzahlen 2017.

In ihrem im Dezember 2017 veröffentlichten Ausblick auf die Unfallzahlen des vergangenen Jahres erwartet die BASt einen nur leichten Rückgang bei den Verunglücktenzahlen (verletzte und getötete Personen) auf rund 395.000 (Vorjahr: 399.872), davon etwa 3.210 Getötete (etwa gleich viele wie 2016). Die Gesamtzahl der polizeilich erfassten Unfälle wird im Jahr 2017 um knapp 2 % ansteigen; mit etwa 2,63 Mio. Unfällen erreicht die Zahl somit einmal mehr den höchsten Wert seit 1991.
Anders als auf Bundesautobahnen und Landstraßen (geringe Rückgänge gegenüber 2016) ist auf Innerortsstraßen mit einem Anstieg der Getötetenzahlen auf rund 1.000 zu rechnen. Betrachtet man die Art der Verkehrsbeteiligung, so wird ein solcher Anstieg bei den Motorradnutzern und den Insassen von Güterkraftfahrzeugen erwartet. Dagegen wird die Anzahl der getöteten Radfahrer und Fußgänger geringfügig und der Pkw-Insassen deutlicher (-3%) abnehmen.
Auch je nach Alter fallen die Getötetenzahlen unterschiedlich aus: Bei Kindern unter 15 Jahren wird ein leichter Rückgang von 66 auf rund 60, bei jungen Erwachsenen (18 bis 24 Jahre) sogar deutlicher von 435 auf rund 400 erwartet. Bei den 25- bis 64-Jährigen und bei den Senioren (2016: 1.049) wird dagegen mit einem Anstieg gerechnet.
Außerdem setzt sich der rückläufige Trend bei den Alkoholunfällen mit Personenschaden fort: zu rechnen ist mit einem Rückgang von 13.400 auf etwa 13.000 Unfälle.


Pressemitteilung der BASt