Informationen für Fachleute

Alkohol-Interlock in Österreich

Am 1. September 2017 startete das Pilotprojekt für Alkohol-Wegfahrsperren des österreichischen Verkehrsministeriums. Autofahrer/innen können als Alternative zum Führerscheinentzug freiwillig an einem Alkohol-Interlock-Programm teilnehmen, das von Verkehrspsycholog/innen begleitet und nach fünf Jahren evaluiert wird.

INFOTHEK des Verkehrsministeriums


Jahresstatistik „Begutachtung der Fahreignung 2016“

Die Bundesanstalt für Straßenwesen hat ihre Jahresstatistik „Begutachtung der Fahreignung 2016“ vorgelegt. Sie gibt einen Überblick über die Anlässe für die medizinisch-psychologischen Untersuchungen (MPU) und über deren Ergebnisse.

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Neuerscheinung: "Verkehrstherapie"

Der Verkehrspsychologe Michael Ludwig stellt eine praxisnahe Einführung in die Verkehrstherapie vor, die er als Synthese aus Verkehrspsychologie und Psychotherapie (hier: in Gestalt der kognitiven Verhaltenstherapie) versteht.
Buchinfo Kirschbaum-Verlag


BayVGH: Kein Entzug der Fahrerlaubnis nach einmaliger Fahrt unter Cannabis

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hat eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts München aufgehoben, die einen Autofahrer wegen einer einmalige Autofahrt unter Cannabiseinfluss den Führerschein gekostet hatte.
Pressemitteilung BayVGH (PDF)


GDV-Studie zu Auswirkungen des Automatisierten Fahrens

Eine Studie des Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) hat die Auswirkungen des Automatisierten Fahrens auf den Schadenaufwand untersucht.

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Neues Buch "Straßenrecht und Straßenverkehrsrecht für Kommunen"

Unter diesem Titel haben Werner Bachmeier, Prof. Dr. Dieter Müller und Dr. Adolf Rebler die wichtigsten Bestimmungen mit praxisbezogenen Erläuterungen zusammengefasst.

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Führerschein-Kampagne des Deutschen Hanfverbandes

Der Deutsche Hanfverband hat eine Führerschein-Kampagne gestartet, die neue, klarere Bestimmungen für Cannabisauffälligkeiten im Straßenverkehr sowie eine Gleichbehandlung von Cannabis- und Alkoholauffälligen fordert.

Nähere Informationen


Europäischer Drogenbericht 2017

Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) hat in Brüssel den "Europäischen Drogenbericht 2017: Trends und Entwicklungen" vorgelegt. Zu den Themen zählen die steigende Zahl der Todesfälle durch Überdosierung, die anhaltende Verfügbarkeit neuer psychoaktiver Substanzen und die zunehmenden Gesundheitsgefahren durch hochpotente synthetische Opioide. Die EMCDDA befasst sich außerdem mit den Anzeichen für eine steigende Verfügbarkeit von Kokain, den Entwicklungen im Bereich der Cannabispolitik und dem Substanzkonsum unter Schülern.
PDF Pressemitteilung - PDF-Download - Bericht


Neue Statistiken des KBA zum Fahrerlaubniswesen

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat folgende neue Statistiken veröffentlicht (Download-Möglichkeit als excel- oder PDF-Dateien):

Bestand an Fahrerlaubnissen (FE 4) und Fahrlehr-Erlaubnissen (FE 2) mit Hinweisen auf diverse andere Statistiken rund um die Fahrerlaubnis


Cannabis-Therapie für Schwerkranke

Das geänderte Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften ist im März im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden. Es regelt den Umgang mit Cannabis zu medizinischen Zwecken (Anbau, Kontrolle, Verordnung etc.).

Bundesgesetzblatt

Pressemitteilung des Deutschen Hanfverbandes


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Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hat vor acht Jahren erstmals erschienene Broschüre „Informationen zur MPU“ aktualisiertt und im April 2021 auf ihrer Website zur Ansicht bzw. zum Download bereitgestellt.

Link zur BASt-MPU-Broschüre

Ebenfalls auf ihrer Website informiert die BASt über die anerkannten Träger für Nachschulungskurse („Kurse zur Wiederherstellung der Kraftfahreignung“ nach § 70 FeV) sowie ihre Kursangebote für alkohol- und drogenauffällige Kraftfahrer.

Link zur Liste der anerkannten Kursträger


DEKRA Verkehrssicherheitsreport 2021 mit dem Themenschwerpunkt „Mobilität im Alter“

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TÜV-Verband legt Überlegungen zur EU-Verkehrssicherheit (Stichwort "Vision Zero") und zu daraus abgeleiteten Maßnahmen in einem sog. Policy Sheet vor.

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Der ADAC hat seine Vorstellungen von der "Mobilität von morgen" und den daraus resultierenden Herausforderungen für die Politik in einer rund 50-seitigen Broschüre dargelegt.

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