Informationen für Fachleute

ETSC: Höhere Strafen und Reha-Programme für Trunkenheitsfahrer

Ein aktueller Bericht des European Transport Safety Council (etsc) zeigt, dass bei Trunkenheitsfahrten jährlich über 5.000 Menschen in der EU getötet werden. Die Autoren fordern höhere Strafen und Rehabilitationsprogramme für Trunkenheitsfahrer; in gewerblich genutzte Kfz wie Lkw oder Busse sollten sog. Alkohol Interlocks eingebaut werden.

ETSC-Pressemitteilung und Download des Berichts (in Englisch)


Verkehrspsychologische Themen auf dem Verkehrsgerichtstag

Die Empfehlungen des 56. Deutschen Verkehrsgerichtstages (24. - 26. Januar 2018 in Goslar) sind wieder bereits unmittelbar nach Schluss der Veranstaltung veröffentlicht worden. Zu den verkehrspsychologisch interessantesten Themen gehören hier sicherlich die Ergebnisse aus den Arbeitskreisen V („Cannabiskonsum und Fahreignung“) und VI („Sanktionen bei Verkehrsverstößen“).

Empfehlungen des Verkehrsgerichtstages


DPA: Fort- und Weiterbildung Verkehrspsychologie

Die Deutschen Psychologen Akademie (DPA) hat ihr Programm für die Weiterbildung zur/zum Verkehrspsychologen/Verkehrspsychologin sowie zu Fortbildungen im Bereich Verkehrspsychologie vorgestellt. Das Veranstaltungsprogramm 2018 steht auch zum Dowmnload als PDF bereit.

Psychologenakademie
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Video-Vorlesung „Krankheiten und Fahreignung“

Seit Dezember 2017 ist die Vorlesung „Krankheiten und Fahreignung“ von Prof. Dr. jur. Dieter Müller (Hochschule der Sächsischen Polizei, Institut für Verkehrsrecht und Verkehrsverhalten, Bautzen) im Internet verfügbar. Sie besteht aus acht Teilen, die jeweils etwa 10 Minuten lang sind, und ist eine interessante, abwechslungsreiche Alternative zum Lesen eines Buches.

Zur Videovorlesung


Verkehrsunfälle unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln

Das Statistische Bundesamt (destatis) hat im Oktober einen Bericht zu diesem Thema vorgestellt. Die Veröffentlichung steht auf der Website von destatis als PDF zum Download bereit.

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DVR-Publikation zum Thema „Ablenkung“

Ablenkung  (und zwar nicht nur durch das Smartphone) spielt bei  der  Verursachung von Unfällen im Straßenverkehr  eine immer größere  Rolle.  Eine neue Publikation in der Schriftenreihe „Verkehrssicherheit“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates beschäftigt sich mit der Problematik, ihren Hintergründen sowie den Ansätzen einer Problemlösung.

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Destatis: Verkehrsunfälle von 18- bis 24-Jährigen 2016

Umfassende Informationen zu diesem Thema hat das Statistische Bundesamt vorgelegt. Demnach verunglückten im Jahr 2016 fast 66.000 Personen dieser Altersgruppe; nach wie vor haben sie das mit Abstand höchste Unfallrisiko.

Mitteilung des Statistischen Bundesamtes und Hinweise auf Download


KBA-Statistik zu den Verkehrsverstößen 2016

Das Kraftfahrt-Bundesamt hat neue Daten zum „Zugang in das Fahreignungsregister 2016“ veröffentlicht. Die Zahl der Verkehrsverstöße hat demnach gegenüber 2015 zugenommen; auch die Zahl der Teilnehmer an Fahreignungsseminaren ist gewachsen.

KBA zu Verkehrsverstößen und zum Fahreignungsseminar


Medikament Cannabis und MPU

Im Auftrag der Vorstände der DGVM und der DGVP hat die Ständige Arbeitsgruppe Beurteilungskriterien eine Handlungsempfehlung zusammen gestellt. Bis zur Überarbeitung der Beurteilungskriterien und Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahreignung soll sie vor allem Ärzte und Psychologen unterstützen, die im Rahmen der Fahreignungsbegutachtung mit Fragestellungen rund um die Cannabismedikation konfrontiert sind.

Download (PDF)


Überarbeitung der Begutachtungsleitlinien

Die Begutachtungsleitlinien - eine Grundlage zur Beurteilung der Fahreignung - werden zurzeit fortlaufend überarbeitet. Anlässlich der jüngsten Überarbeitung von Kapitel 3.11.2 "Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom" hat die Bundesanstalt für Straßenwesen einen Überblick über Bedeutung und Stand der Überarbeitung gegeben.

Mitteilung der BASt


Aktuelle Termine

10. Dezember 2019:

DVR-Kolloquium Verkehrssicherheit unter dem Motto „Wem gehört die Stadt? - Wege zu einer sicheren und gerechten Neuverteilung des Verkehrsraums“ von 12:30 Uhr bis 17:45 Uhr in Bonn. Inhaltliche Schwerpunkte sind bauliche und rechtliche Maßnahmen, vor allem für den Fußgänger- und Radverkehr.  Informationen

28. März 2020:

Der AFN-Fortbildungstag behandelt die Diagnostik von verkehrs-/strafrechtlich aufgefallenen Kraftfahrern in der Fahreignungsbegutachtung sowie die Individualpsychologische Arbeit mit Gruppen (Schwerpunkt u.a.: “Schwierige Teilnehmer“). Tagungsort ist Köln.  Informationen

März 2020:

Ab sofort bietet die Deutsche Psychologen Akademie in Kooperation mit der AFN ergänzend zum Curriculum Verkehrspsychologie eine tiefenpsychologisch orientierte verkehrspsychologische Zusatzqualifikation für Fahreignungsberatung und -förderung in Einzel- und Gruppenmaßnahmen an (Start: März 2020).  Information

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Anforderungen an die Evaluation der Kurse nach § 70 FeV

Eine Arbeitsgruppe der Bundesanstalt für Straßenwesen hat einheitliche Anforderungen für die Evaluation von Kursen zur Wiederherstellung der Kraftfahreignung gemäß § 70 (FeV) definiert, die zukünftig durch deren Träger, aber auch in anderen Bereichen der Fahreignungsförderung angewendet werden können.

„Anforderungen an die Evaluation der Kurse zur Wiederherstellung der Kraftfahreignung gemäß § 70 FeV“, S. Klipp u.a., Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe M: Mensch und Sicherheit, Bd. 288, BASt 2019, 42 S. A 4

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DEKRA-Verkehrssicherheitsreport 2018

Der aktuelle Report hat den Schwerpunkt „Güterverkehr“.

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Aufsatz von Müller/Rebler zum Begriff und zur Bedeutung der Eignung

Mit der "Eignung als persönliche Voraussetzung in Spezialmaterien des Sicherheitsrechts" befassen sich D. Müller und A. Rebler in einem Zeitschriftenaufsatz. Stichworte: Eignung und Straßenverkehr, Rechtscharakter, Untersuchung/Begutachtung der Eignung speziell in der MPU, Eignung im Waffenrecht, Beispiel Alkoholproblematik, Beispielhafte Gerichtsurteile.
(Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht Extra, 7-2017, 36. Jg, 1. April 2017)

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Projektbericht zu Qualität von Maßnahmen im Vorfeld der MPU

„Qualität in Fahreignungsberatung und fahreignungsfördernden Maßnahmen“, Schlussbericht Forschungsprojekt der Bundesanstalt für Straßenwesen, Heft M 262, 2016, 26 S. K

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