Informationen für Fachleute

destatis: Aktualisierte Verkehrsunfallstatistik 2018

Das Statistische Bundesamt (destatis) hat seine Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2018 aktualisiert. Die Jahresveröffentlichung (Fachserie 8 Reihe 7) vom 9.7.2019 enthält detallierte Angaben über Unfälle und Verunglückte nach Unfallart und -typ, nach Straßenart, Ortslage, Geschlecht und Unfallursachen im Jahre 2018.

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Fahrerlaubnisentzug nach Cannabis-Auffälligkeit

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat im April entschieden, dass Fahrerlaubnisbehörden bei einem gelegentlichen Konsumenten von Cannabis, der erstmals unter der Wirkung von Cannabis ein Kraftfahrzeug geführt hat, in der Regel nicht ohne weitere Aufklärung von fehlender Fahreignung ausgehen und ihm unmittelbar die Fahrerlaubnis entziehen dürfen.

Pressemitteilung BVerwG


Neue KBA-Statistiken zu Fahrerlaubnissen

Beim Kraftfahrt-Bundesamt stehen neue Statistiken zum Download bereit: Fahrerlaubnisprüfungen im Jahr 2018 sowie Bestand an allgemeinen Fahrerlaubnissen im Zentralen Fahrerlaubnisregister (ZFER) am 1. Januar 2019.

Prüfungen

Bestand


Mehr Straßenverkehrssicherheit durch neue Technologien in Fahrzeugen

Das Europäische Parlament hat Ende März 2019 neue Vorschriften beschlossen, nach denen fast 30 verschiedene Merkmale oder (Assistenz-) Systeme in neue Fahrzeuge verschiedener Typen eingebaut werden müssen.

Pressemitteilung EU


KBA: Neue Statistik zu Fahrlehr-Erlaubnissen

Die Zahl der Personen mit Fahrlehr-Erlaubnis hat einen neuen Tiefstand erreicht. Wie die neueste Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes (Jan 2019) zeigt, nimmt die Zahl der Fahrlehrer in Deutschland seit 2011 kontinuierlich ab. In den einzelnen Bundesländern ist die Entwicklung allerdings unterschiedlich.

Informationen des KBA


Fahrer oder Notbremsassistent: Wer ist schuld am Unfall?

Ein Lkw rast ungebremst ins Stauende. Fahrer oder Notbremsassistent: Wer trägt Verantwortung? Nun hat das Amtsgericht Mannheim ein Urteil gefällt. Der Fachautor Jan Bergrath berichtet auf der Website „eurotransport.de“ über den Prozess und die Hintergründe, die vor allem Spediteure und ihre Fahrer betreffen.

Bericht


ETSC: „Speeding“ wirksam bekämpfen

Zu schnelles Fahren („speeding“) ist eine wesentliche Ursache von Verkehrsunfällen und verantwortlich für Getötete und Verletzte. Das European Transport Safety Council (ETSC) beschäftigt sich aktuell mit diesem Thema und hat Möglichkeiten erkundet, die die Zahl der Verunglückten wirksam gesenkt werden kann.

Pressemitteilung (engl.)

Download des Reports „Reducing speeding in Eurpe“ (engl.; PDF)


Zeitschrift „Blutalkohol“: Aufsatz zum Thema Alkohol-Interlock

Der Einsatz von Alkohol-Interlocks kann eine Vielzahl von Alkoholdelikten und damit von Alkoholunfällen vermeiden helfen. Was Alkohol-Interlocks sind und wie weit Entwicklung und Erfahrungen aus dem Einsatz im In- und Ausland gediehen sind, fasst ein aktueller Aufsatz in der Zeitschrift „Blutalkohol“ zusammen.

Download des Aufsatzes „Alkohol-Interlock: Unterstützung für die verkehrspsychologische Rehabilitation alkoholauffälliger Kraftfahrer“


BASt: Empfehlungen für die Evaluation von Nachschulungskursen nach § 70 FeV

Kurse zur Wiederherstellung der Kraftfahreignung nach § 70 FeV haben Rechtsfolgen und müssen deshalb hohen Qualitätsansprüchen genügen. In einem aktuellen Bericht einer Arbeitsgruppe der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) werden einheitliche Anforderungen fur die Evaluation definiert, die zukunftig durch die Trager der §70-Kurse, aber auch für andere Bereiche der Fahreignungsforderung angewendet werden konnen.

Download der Studie (PDF)


Empfehlungen des Verkehrsgerichtstages 2019 in Goslar

Der 57. Verkehrsgerichtstag (23.-25.1.2019) hat seine Empfehlungen veröffentlicht. U.a. befassen sie sich mit dem 2014 reformierten Punktsystem, Alkolock, dem automatisierten Fahren und den Dieselfahrverboten.

Empfehlungen ausgewählter AK (direkter PDF-Download):

AK I: Punktereform auf dem Prüfstand

AK V: Alkolock

AK II: Automatisiertes Fahren (Strafrechtliche Fragen)

AK VII: Dieselfahrverbote nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts



Aktuelle Termine

4. September 2021

Verkehrspsychologische Weiterbildung  „LEIVPSYCH 4 online“ von 10 - 17:00 Uhr mit Beiträgen von Dr. Udo Kranich („Motivierende Gesprächsführung und Beziehungsgestaltung“) und Prof. Dr. Konrad Reschke („Verhaltenstherapeutische Standardmethoden und neue Techniken für die verkehrspsychologische Intervention“). 8 Fortbildungspunkte sind beantragt. Gebühr 110 €. Info/Anmeldung per Mail.

21. September 2021

Juristische Fachkonferenz des DVR zu aktuellen rechtlichen Fragen der Verkehrssicherheit. Präsenzveranstaltung m. begrenzter Teilnehmerzahl oder online/per Livestream in Berlin. Programminfo und Anmeldemöglichkeit.

23. und 24. September 2021

Fortbildungsseminar des Deutschen Verkehrsgerichtstages (VGT) „Strafrechtlicher Teil –aktuelle Themen aus Rechtsprechung und Praxis“ in Goslar. Nähere Informationen und Website des VGT

8. und 9. Oktober 2021

17. Internationales Symposium der DGVP & DGVM in Dresden. Information

25. bis 27. Oktober 2021

60. DHS Fachkonferenz Sucht „Raus aus der Krise - Sucht in Veränderung?!“ Übersicht und Anmeldung

 

 

Download

Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hat ihre 2013 erstmals erschienene Broschüre „Informationen zur MPU“ überarbeitet und auf ihrer Website zur Ansicht bzw. zum Download bereitgestellt.

Link zur BASt-MPU-Broschüre

Ebenfalls auf ihrer Website informiert die BASt über die anerkannten Träger für Nachschulungskurse („Kurse zur Wiederherstellung der Kraftfahreignung“ nach § 70 FeV) sowie ihre Kursangebote für alkohol- und drogenauffällige Kraftfahrer.

Link zur Liste der anerkannten Kursträger


DEKRA Verkehrssicherheitsreport 2021 mit dem Themenschwerpunkt „Mobilität im Alter“

Info und Download


TÜV-Verband legt Überlegungen zur EU-Verkehrssicherheit (Stichwort "Vision Zero") und zu daraus abgeleiteten Maßnahmen in einem sog. Policy Sheet vor.

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Der ADAC hat seine Vorstellungen von der "Mobilität von morgen" und den daraus resultierenden Herausforderungen für die Politik in einer rund 50-seitigen Broschüre dargelegt.

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