Informationen für Fachleute

DGVP-Positionspapier zur "Ablenkung im Straßenverkehr"

In unregelmäßigen Abständen stellt die Deutsche Gesellschaft für Verkehrspsychologie (DGVP) sog. Positionspapiere auf ihrer Website ein. Das jüngste Papier Nr. 5 (Jan 2018) widmet sich dem Thema „Ablenkung im Straßenverkehr - Die Wegwendung der Straßenverkehrsteilnehmer von ihrer Aufgabe, sich regelkonform und sicher auf öffentlichen Wegen zu verhalten, ihre Ursachen, Gefahren und mögliche Maßnahmen“.

Info und Download Papier "Ablenkung..."


ETSC-Vorschläge für mehr Verkehrssicherheit

Das European Transport Safety Council (ETSC) hat in seinem „Third Mobility Package“ Vorschläge zur Hebung der Verkehrssicherheit auf europäischen Straßen vorgestellt. Sie betreffen Fahrerassistenzsysteme, das automatisierte Fahren und die Straßeninfrastruktur; da das bisherige Ziel, die Anzahl der Todesopfer im Verkehr bis 2020 um 50% zu reduzieren, nicht mehr erreichbar erscheint, sollen außerdem neue Langfrist-Ziele formuliert werden. 

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DVR: Forderungen für mehr Verkehrssicherheit

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat hat „Top-Forderungen“ zur Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit vorgestellt. U.a. fordert er ein Alkoholverbot am Steuer, eine Verschärfung der Ahndung alkoholisierten Radfahrens sowie eine Einführung von Alkohol-Interlock-Programmen.

Presseinformation DVR


BGH entscheidet in drei „Raser-Fällen“ - Urteile vom 1. März 2018

Der u.a. für Verkehrsstrafsachen zuständige 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat über die Revisionen in den drei sogenannten "Raser-Fällen" Berlin, Bremen und Frankfurt entschieden.

Pressemitteilung BGH

Wertung durch LTO (Legal Tribune Online)


ETSC: Höhere Strafen und Reha-Programme für Trunkenheitsfahrer

Ein aktueller Bericht des European Transport Safety Council (etsc) zeigt, dass bei Trunkenheitsfahrten jährlich über 5.000 Menschen in der EU getötet werden. Die Autoren fordern höhere Strafen und Rehabilitationsprogramme für Trunkenheitsfahrer; in gewerblich genutzte Kfz wie Lkw oder Busse sollten sog. Alkohol Interlocks eingebaut werden.

ETSC-Pressemitteilung und Download des Berichts (in Englisch)


Video-Vorlesung „Krankheiten und Fahreignung“

Seit Dezember 2017 ist die Vorlesung „Krankheiten und Fahreignung“ von Prof. Dr. jur. Dieter Müller (Hochschule der Sächsischen Polizei, Institut für Verkehrsrecht und Verkehrsverhalten, Bautzen) im Internet verfügbar. Sie besteht aus acht Teilen, die jeweils etwa 10 Minuten lang sind, und ist eine interessante, abwechslungsreiche Alternative zum Lesen eines Buches.

Zur Videovorlesung


Verkehrsunfälle unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln

Das Statistische Bundesamt (destatis) hat im Oktober einen Bericht zu diesem Thema vorgestellt. Die Veröffentlichung steht auf der Website von destatis als PDF zum Download bereit.

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Medikament Cannabis und MPU

Im Auftrag der Vorstände der DGVM und der DGVP hat die Ständige Arbeitsgruppe Beurteilungskriterien eine Handlungsempfehlung zusammen gestellt. Bis zur Überarbeitung der Beurteilungskriterien und Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahreignung soll sie vor allem Ärzte und Psychologen unterstützen, die im Rahmen der Fahreignungsbegutachtung mit Fragestellungen rund um die Cannabismedikation konfrontiert sind.

Download (PDF)


Alkohol-Interlock in Österreich

Am 1. September 2017 startete das Pilotprojekt für Alkohol-Wegfahrsperren des österreichischen Verkehrsministeriums. Autofahrer/innen können als Alternative zum Führerscheinentzug freiwillig an einem Alkohol-Interlock-Programm teilnehmen, das von Verkehrspsycholog/innen begleitet und nach fünf Jahren evaluiert wird.

INFOTHEK des Verkehrsministeriums


Jahresstatistik „Begutachtung der Fahreignung 2016“

Die Bundesanstalt für Straßenwesen hat ihre Jahresstatistik „Begutachtung der Fahreignung 2016“ vorgelegt. Sie gibt einen Überblick über die Anlässe für die medizinisch-psychologischen Untersuchungen (MPU) und über deren Ergebnisse.

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Aktuelle Termine

4. September 2021

Verkehrspsychologische Weiterbildung  „LEIVPSYCH 4 online“ von 10 - 17:00 Uhr mit Beiträgen von Dr. Udo Kranich („Motivierende Gesprächsführung und Beziehungsgestaltung“) und Prof. Dr. Konrad Reschke („Verhaltenstherapeutische Standardmethoden und neue Techniken für die verkehrspsychologische Intervention“). 8 Fortbildungspunkte sind beantragt. Gebühr 110 €. Info/Anmeldung per Mail.

21. September 2021

Juristische Fachkonferenz des DVR zu aktuellen rechtlichen Fragen der Verkehrssicherheit. Präsenzveranstaltung m. begrenzter Teilnehmerzahl oder online/per Livestream in Berlin. Programminfo und Anmeldemöglichkeit.

23. und 24. September 2021

Fortbildungsseminar des Deutschen Verkehrsgerichtstages (VGT) „Strafrechtlicher Teil –aktuelle Themen aus Rechtsprechung und Praxis“ in Goslar. Nähere Informationen und Website des VGT

8. und 9. Oktober 2021

17. Internationales Symposium der DGVP & DGVM in Dresden. Information

25. bis 27. Oktober 2021

60. DHS Fachkonferenz Sucht „Raus aus der Krise - Sucht in Veränderung?!“ Übersicht und Anmeldung

 

 

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Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hat ihre 2013 erstmals erschienene Broschüre „Informationen zur MPU“ überarbeitet und auf ihrer Website zur Ansicht bzw. zum Download bereitgestellt.

Link zur BASt-MPU-Broschüre

Ebenfalls auf ihrer Website informiert die BASt über die anerkannten Träger für Nachschulungskurse („Kurse zur Wiederherstellung der Kraftfahreignung“ nach § 70 FeV) sowie ihre Kursangebote für alkohol- und drogenauffällige Kraftfahrer.

Link zur Liste der anerkannten Kursträger


DEKRA Verkehrssicherheitsreport 2021 mit dem Themenschwerpunkt „Mobilität im Alter“

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TÜV-Verband legt Überlegungen zur EU-Verkehrssicherheit (Stichwort "Vision Zero") und zu daraus abgeleiteten Maßnahmen in einem sog. Policy Sheet vor.

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Der ADAC hat seine Vorstellungen von der "Mobilität von morgen" und den daraus resultierenden Herausforderungen für die Politik in einer rund 50-seitigen Broschüre dargelegt.

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