Informationen für Fachleute

ETSC-Vorschläge für mehr Verkehrssicherheit

Das European Transport Safety Council (ETSC) hat in seinem „Third Mobility Package“ Vorschläge zur Hebung der Verkehrssicherheit auf europäischen Straßen vorgestellt. Sie betreffen Fahrerassistenzsysteme, das automatisierte Fahren und die Straßeninfrastruktur; da das bisherige Ziel, die Anzahl der Todesopfer im Verkehr bis 2020 um 50% zu reduzieren, nicht mehr erreichbar erscheint, sollen außerdem neue Langfrist-Ziele formuliert werden. 

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DVR: Forderungen für mehr Verkehrssicherheit

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat hat „Top-Forderungen“ zur Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit vorgestellt. U.a. fordert er ein Alkoholverbot am Steuer, eine Verschärfung der Ahndung alkoholisierten Radfahrens sowie eine Einführung von Alkohol-Interlock-Programmen.

Presseinformation DVR


2017: Mehr Fahrerlaubnisprüfungen, häufiger Nichtbestehen

Die Anzahl durchgeführter Fahrerlaubnisprüfungen ist 2017 laut Kraftfahrt-Bundesamt auch im vierten Jahr wieder angestiegen; sie war zwischen 2008 und 2013 kontinuierlich zurückgegangen. Allerdings war der Anteil nicht bestandener Prüfungen im letzten Jahr so hoch wie noch nie.

Statistik Fahrerlaubnisprüfungen
Statistik Prüfungsergebnisse


BGH entscheidet in drei „Raser-Fällen“ - Urteile vom 1. März 2018

Der u.a. für Verkehrsstrafsachen zuständige 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat über die Revisionen in den drei sogenannten "Raser-Fällen" Berlin, Bremen und Frankfurt entschieden.

Pressemitteilung BGH

Wertung durch LTO (Legal Tribune Online)


ETSC: Höhere Strafen und Reha-Programme für Trunkenheitsfahrer

Ein aktueller Bericht des European Transport Safety Council (etsc) zeigt, dass bei Trunkenheitsfahrten jährlich über 5.000 Menschen in der EU getötet werden. Die Autoren fordern höhere Strafen und Rehabilitationsprogramme für Trunkenheitsfahrer; in gewerblich genutzte Kfz wie Lkw oder Busse sollten sog. Alkohol Interlocks eingebaut werden.

ETSC-Pressemitteilung und Download des Berichts (in Englisch)


Verkehrspsychologische Themen auf dem Verkehrsgerichtstag

Die Empfehlungen des 56. Deutschen Verkehrsgerichtstages (24. - 26. Januar 2018 in Goslar) sind wieder bereits unmittelbar nach Schluss der Veranstaltung veröffentlicht worden. Zu den verkehrspsychologisch interessantesten Themen gehören hier sicherlich die Ergebnisse aus den Arbeitskreisen V („Cannabiskonsum und Fahreignung“) und VI („Sanktionen bei Verkehrsverstößen“).

Empfehlungen des Verkehrsgerichtstages


DPA: Fort- und Weiterbildung Verkehrspsychologie

Die Deutschen Psychologen Akademie (DPA) hat ihr Programm für die Weiterbildung zur/zum Verkehrspsychologen/Verkehrspsychologin sowie zu Fortbildungen im Bereich Verkehrspsychologie vorgestellt. Das Veranstaltungsprogramm 2018 steht auch zum Dowmnload als PDF bereit.

Psychologenakademie
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Video-Vorlesung „Krankheiten und Fahreignung“

Seit Dezember 2017 ist die Vorlesung „Krankheiten und Fahreignung“ von Prof. Dr. jur. Dieter Müller (Hochschule der Sächsischen Polizei, Institut für Verkehrsrecht und Verkehrsverhalten, Bautzen) im Internet verfügbar. Sie besteht aus acht Teilen, die jeweils etwa 10 Minuten lang sind, und ist eine interessante, abwechslungsreiche Alternative zum Lesen eines Buches.

Zur Videovorlesung


Verkehrsunfälle unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln

Das Statistische Bundesamt (destatis) hat im Oktober einen Bericht zu diesem Thema vorgestellt. Die Veröffentlichung steht auf der Website von destatis als PDF zum Download bereit.

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DVR-Publikation zum Thema „Ablenkung“

Ablenkung  (und zwar nicht nur durch das Smartphone) spielt bei  der  Verursachung von Unfällen im Straßenverkehr  eine immer größere  Rolle.  Eine neue Publikation in der Schriftenreihe „Verkehrssicherheit“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates beschäftigt sich mit der Problematik, ihren Hintergründen sowie den Ansätzen einer Problemlösung.

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Aktuelle Termine

Ende Juni und September 2019:

Veranstaltungen der Deutschen Psychologen Akademie (DPA) mit verkehrspsychologischen Themen (Juni: Punktetäter; September: Fahreignungsseminars).  Deutschen Psychologen Akademie DPA

11. und 12. Oktober 2019:

15. Gemeinsames Symposium der Deutschen Gesellschaft für Verkehrspsychologie e. V. (DGVP) und der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin e. V. (DGVM) in Bonn, Thema: „Chatten und Rasen – Schleichen und Schlafen: Risikoverhalten über die Lebensspanne“. Information

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Anforderungen an die Evaluation der Kurse nach § 70 FeV

Eine Arbeitsgruppe der Bundesanstalt für Straßenwesen hat einheitliche Anforderungen für die Evaluation von Kursen zur Wiederherstellung der Kraftfahreignung gemäß § 70 (FeV) definiert, die zukünftig durch deren Träger, aber auch in anderen Bereichen der Fahreignungsförderung angewendet werden können.

„Anforderungen an die Evaluation der Kurse zur Wiederherstellung der Kraftfahreignung gemäß § 70 FeV“, S. Klipp u.a., Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe M: Mensch und Sicherheit, Bd. 288, BASt 2019, 42 S. A 4

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DEKRA-Verkehrssicherheitsreport 2018

Der aktuelle Report hat den Schwerpunkt „Güterverkehr“.

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Aufsatz von Müller/Rebler zum Begriff und zur Bedeutung der Eignung

Mit der "Eignung als persönliche Voraussetzung in Spezialmaterien des Sicherheitsrechts" befassen sich D. Müller und A. Rebler in einem Zeitschriftenaufsatz. Stichworte: Eignung und Straßenverkehr, Rechtscharakter, Untersuchung/Begutachtung der Eignung speziell in der MPU, Eignung im Waffenrecht, Beispiel Alkoholproblematik, Beispielhafte Gerichtsurteile.
(Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht Extra, 7-2017, 36. Jg, 1. April 2017)

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Projektbericht zu Qualität von Maßnahmen im Vorfeld der MPU

„Qualität in Fahreignungsberatung und fahreignungsfördernden Maßnahmen“, Schlussbericht Forschungsprojekt der Bundesanstalt für Straßenwesen, Heft M 262, 2016, 26 S. K

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